Hochschule Flensburg :: University of Applied Sciences Flensburg

FB2 Energie und Biotechnologie

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Prof. Dr. Helmut Erdmann

Tel.: +49 (0)461-805-1411

Dipl. Biol. Jan Lenke 

Tel. +49 (0)461/805-1264

 

Zwar ist die bisher übliche zeitaufwändige Standardmethode (selektive Anzucht, Plattierung) inzwischen durch molekularbiologische Nachweisverfahren (PCR) ergänzt worden, aber auch hiermit lässt sich nur die bloße Anwesenheit der Keim-DNA nachweisen und quantifizieren, nicht jedoch der Anteil tatsächlich vermehrungsfähiger Zellen ableiten. Genau dieses kann jedoch die Durchflusszytometrie leisten. Neben dem qualitativen und quantitativen Nachweis ermöglicht sie auch die Bestimmung der Vitalität der Kontaminanten. Um eine niedrige Nachweisgrenze zu erreichen, kann ein Anreicherungsschritt vorgeschaltet werden: die Kontaminanten werden mit Hilfe von fluoreszenzmarkierten Antikörpern an Magnetpartikel immobilisiert, dann aus der Probe extrahiert und durchflusszytometrisch nachgewiesen. Diese Methode ermöglicht den Nachweis von Kontaminanten auch in komplexen Proben und Zellmischungen wie Milch, Käse, Joghurt und Fermenterproben.

Vorteile der Methoden:

  • Qualitativer & quantitativer Nachweis
  • Bestimmung der Vitalität (lebend, geschädigt, tot)
  • Verfahren ist an unterschiedliche Prozessbedingungen anpassbar
  • Hohe Probendurchsätze durch Automatisierbarkeit möglich
  • Sensitiv und schnell: Ergebnisse liegen in 0,5 – 1,5 h vor
  • Niedrige Kosten und einfaches Handling 
Plattieren: nur vermehrungsfähige Zellen können detektiert werden; Durchflusszytometrie: lebende, lebende aber nicht vermehrungsfähige und tote Zellen werden detektiert.