Hochschule Flensburg :: University of Applied Sciences Flensburg

FB2 Energie und Biotechnologie

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Im Vergleich zu definierten Kulturen bieten undefinierte Kulturen Vorteile hinsichtlich ihrer technologischen Eigenschaften wie Aromabildung und Phagenresistenz. Durch verschiedene technologische und physiologische Eigenschaften haben individuelle Stämme in der Mischung unterschiedlichen Einfluss auf die Eigenschaften der Endprodukte. Es ist daher von großer Bedeutung, qualitative und quantitative Informationen über die Zusammensetzung solcher Kulturen zu ermitteln, um die Qualität und die Eigenschaften der Mehrstammkulturen zu optimieren und gewährleisten zu können. Die FISH-FLOW-Technik, eine Kombination aus Durchflusszytometrie und Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) ermöglicht die Identifizierung und Zählung solcher Schlüsseltaxa und ermöglicht eine Analyse in wenigen Stunden. Bisher genutzte Kulturtechniken haben den Nachteil, dass sie mehrere Tage andauern können. 

Analyse der einzelnen Bakterienstämme in einer bakteriellen Mischkultur; oben: Kontrolle (Bakterien mit nicht bindender Oregon-Green gekoppelter Sonde gegen Stamm A), unten: Bakterien mit bindender Oregon-Green gekoppelter Sonde gegen Stamm A; Alle Bakterien wurden permeabilisiert und mit PI inkubiert. Alle Bakterien sind durch die Permeabilisierung PI-positiv. blau: PI, pink: Oregon-Green. Mittels Durchflusszytometrie lässt sich Stamm A sowohl qualitativ als auch quantitativ nachweisen.